"Wer lachen kann,der kann auch denken "(Dalai Lama)

        Integrative Lerntherapie :Mit den Stärken die Schwächen überwinden

Wenn Schule und Lernen Kinder oder Jugendliche verzweifeln lässt, wenn Lehrer keinen Rat mehr wissen und Eltern am Ende ihrer Kräfte sind, wenn sich also Lern- und Leistungsstörungen in einer negativen Lernstruktur, in einem Teufelskreis mit pädagogischen, sozialen und innerpsychischen Blockaden verfestigt haben, dann wird eine integrative Lerntherapie weiterhelfen.

 Integrative Lerntherapie ist eine spezielle pädagogisch-psychologische Förderung für Menschen mit Lern- und Leistungsstörungen.

Je nach Ausbildung und persönlicher Neigung integriert die Lerntherapeutin bzw. der Lerntherapeut  Elemente aus der Gesprächs-, Verhaltens- und Gestalttherapie, der Suggestopädie, dem Neurolinguistischen Programmieren (NLP),  Edukinestetik und Kinesiologie, 

 Die Vielfalt der Vorgehensweisen orientiert sich an den Lernvoraussetzungen, der Lebenslage und der Persönlichkeit des Kindes, seinen Bedürfnissen, Schwierigkeiten und Stärken sowie an den gesetzten Zielen.

 Da Integrative Lerntherapie eine sehr individuelle Lehr- und Lernform ist, findet sie in Einzelförderung oder in Kleinstgruppen statt.


Was ist Lerntherapie nicht?

Lerntherapie ist keine Psychotherapie, wobei eine psychotherapeutische Behandlung bei gleichzeitigem Vorliegen psychischer Beeinträchtigungen angezeigt sein kann. Eine gut konzipierte und früh einsetzende Lerntherapie kann psychische Probleme und somit auch Psychotherapiebedarf verhindern.

 Damit hat Lerntherapie eine hohen prophylaktischen Wert. Lerntherapie sollte keine langfristige Lernunterstützung sein. Hilfe zur Selbsthilfe, d.h. eine Entlassung des Klienten in die Selbstständigkeit in absehbarer Zukunft  gegeben sein wird.

                                                                                  

  • Die Praxis erfolgreicher Lerntherapie zeichnet sich aus durch Methodenintegration, Flexibilität und Spaß an sinnvollen Lerninhalten in einer ermutigenden Beziehung.
  • Die tragende Philosophie ist, mit den vorhandenen Stärken die bestehenden Schwächen zu überwinden.
  • Selbstwertgefühl und Lernmotivation sind die entscheidenden Größen, von denen letztlich alles abhängt.+
  • Eine lerntherapeutische Förderung schafft im Unterschied zur Nachhilfe grundlegende inhaltliche und psychische Voraussetzungen für einen Neuanfang im Lernen.
  •  Jede gute Lerntherapie beruht auf einer individuellen Diagnostik, die die besonderen Schwierigkeiten ,aber auch Stärken des Kindes aufgreift, um daran zu arbeiten.
  • Sie macht sich insofern gerade nicht vom aktuellen Schulstoff abhängig.
  •  Psychoneurotische Sekundärproblematik und soziale Integrationsprobleme müssen in der Lerntherapie - insbesondere in ihrem speziellen Zusammenhang zur Lernproblematik - mit berücksichtigt und mit aufgearbeitet werden.
  • Nur Methoden, die auf die Individualität und die speziellen - auch auf die über das reine Stoffverständnis hinausgehenden - Probleme des einzelnen Klienten abgestimmt sind, können im Unterschied zu Nachhilfe, die sich überwiegend am Schulstoff orientiert, als lerntherapeutisch betrachtet werden.

+Auszug Quelle Fachverband für Integrative Lerntherapie e.V. www.lerntherapie-fil.de